An jenem Tag tobte um das Metropol am Nollendorfplatz, wo Graham Parker auftreten sollte, ein wilder Straßenkampf anlässlich der Proteste gegen den Besuch des damaligen amerikanischen Präsidenten RonaldReagan.
Ein Jahr später wurde Winfried Kretschmann Referent beim hessischen Umweltminister Joschka Fischer, und Niedecken schrieb Ahl Männer, aalglatt als Reaktion auf Bitburg, wo Helmut Kohl und RonaldReagan Kränze auf einem Friedhof voller SS-Männer niederlegten.
Er war der RonaldReagan unter den Jazzmusikern, er redete konservatives Zeug, er brachte die Anzuguniform in die Clubs zurück, er propagierte alten Swing und entsprechende Kompositionsformen.
Dass dies direkte Nachwirkungen von RonaldReagans fragwürdiger „War on Drugs“-Politik sind, die die Crack-abhängige Ghettobevölkerung systematisch in Haftanstalten schob, daran erinnert der Track „Recurring Cycles“.
Nachdem RonaldReagan und Margaret Thatcher an die Macht kamen, drehte sich alles um - die Mittelklasse sank ab, die Banken und Oligarchen wurden immer mächtiger.
Bei seinem Erscheinen Ende der Achtziger jedoch war das Stück der angemessen unterkomplexe Kommentar auf Verhältnisse, die das Regime RonaldReagans geschaffen hatte: Keiner rappte so dramatisch über crackverseuchte Innenstädte wie die Band N.W.A. -