Gewandhausorchester  aus: WORLDS OF MUSIC

Die Wurzeln des ältesten bürgerlichen Orchesters in Deutschland reichen bis ins Jahr 1479 zurück, in dem drei Stadtpfeifer in Leipzig fest angestellt wurden.
Der 1743 gegründete Verein "Das große Konzert" finanzierte 16 Musiker und veranstaltete regelmäßige Konzerte. Nach dem Umzug in das Messehaus der Tuchwarenhändler 1781 erhielt das Orchester den Namen "Gewandhausorchester".
Felix Mendelssohn-Bartholdy übernahm 1835 die Leitung des Orchesters und baute es zu einem der renommiertesten europäischen Ensembles auf.

Kurt Masur prägte das Gewandhausorchester im 20. Jahrhundert (1970-1996) und erreichte dabei u.a. den Neubau des Gewandhauses 1981. Von 1998 bis 2005 war Herbert Blomstedt Gewandhauskapellmeister, seit 2005 steht Riccardo Chailly dem Orchester vor.


Zeittafel (4)

1835Felix Mendelssohn-Bartholdy wird Kapellmeister des Leipziger Gewandhausorchesters.
183921. März Das Leipziger Gewandhausorchester unter der Leitung Felix Mendelssohn-Bartholdys führt Franz Schuberts "8. Sinfonie" ("C-Dur-Sinfonie") erstmals auf.
184026. September Das Gewandhausorchester wird zum Stadtorchester Leipzigs erklärt.
184131. März Am Leipziger Gewandhaus wird Robert Schumanns 1. Sinfonie ("Frühlingssinfonie") uraufgeführt. Dirigent des Gewandhausorchesters ist Felix Mendelssohn Bartholdy.

Kontext

Blomstedt,Herbert | Chailly,Riccardo | Deutschland | Ensemble | Ensemble Avantgarde | Europa | Furtwängler,Wilhelm | Gade,Niels | Gewandhaus (Leipzig) | Gewandhauskapellmeister | Hiller,Johann Adam | Konzert (Veranstaltung) | Leipzig | Masur,Kurt | Mendelssohn Bartholdy,Felix | Musiker | Orchester | Sinfonieorchester | Stadtorchester | Stadtpfeifer |

Kategorie "Gewandhausorchester"

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