Freed,Alan  aus: WORLDS OF MUSIC

Der 1922 in Johnstown, Pennsylvania geborene Radiomoderator, DJ und Namensgeber des Rock’n’Roll gründete in seiner High School-Zeit eine Jazz-Band. Anschließend begann er bei verschiedenen Rundfunkstationen zu arbeiten, bevor er zu WJW in Cleveland ging.

Freed veranstaltete "Moondog Rock’n’Roll"-Parties, wo er "schwarzen" Rhythm & Blues für weiße Teenager spielte. Zum Clevelander "Moondog Coronation Ball" im März 1952 kamen 25.000 Jugendliche - der Rock’n’Roll war geboren. Freed wechselte mit seiner Radio Show 1954 zum Sender WINS in New York und wurde zu einem Superstar des neuen Musikstils. Zahlreiche schwarze Musiker wie Chuck Berry verdanken Freed, der nie die "weißen" Kopien der Originalsongs auflegte, ihre Karriere
1959 kam für Freed der jähe Absturz: Er weigerte sich, eine Erklärung zu unterschreiben, dass er niemals Bestechungsgelder ("Payola") angenommen habe und wurde daraufhin von WABC fristlos entlassen. Während andere DJs und Promoter ungeschoren davonkamen, erholte sich Freed - der sich im Gegensatz zu den meisten Kollegen nie vorschrieben ließ, welche Platten er spielte - von diesem Rückschlag nicht. Er starb 1965 mittellos und verbittert.


Zeittafel (3)

192115. Dezember * Alan Freed (Windber, Somerset County (Pennsylvania))
195221. März Der "Moondog Coronation Ball", das erste Konzert des Rock’n’Roll wird von Alan Freed in Cleveland veranstaltet.
196520. JanuarAlan Freed

Kontext

Afro-amerikanische Musik | Berry,Chuck | Cleveland | DJ | Jazz-Band | Mann (Kategorie) | Moondog | Moondog Coronation Ball | Musikstil | New York | Payola-Skandal | Pennsylvania | Radio-Show | Rhythm & Blues | Rock ’n’ Roll |

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