Global Pop

Bisher schien es nur eine Frage der Zeit, wann McDonald's, Coke & Pepsi, Hollywood-Kino und MTV auch den entlegendsten Ort der Welt dominieren. Fernando Ferreira und Joel Waldfogel von der University of Pennsylvania haben nun in einer Studie ermittelt, dass die These von der ungehemmten Globalisierung zumindest für das Segment der Popmusik nicht zutrifft.
Ferreira und Waldfogel haben hierzu Pop-Charts seit 1960 ausgewertet und festgestellt, dass der veränderte Weltmarkt Chancen in beide Richtungen bietet: Bezogen auf das Bruttosozialprodukt der verglichenen Nationen sind Länder wie Schweden und Australien erfolgreicher als die USA. Auch die bef?rchtete Dominanz von US-K?nstlern in den nationalen Charts ist nicht eingetreten: In Brasilien stammen mehr als 50%, in Finnland sogar 75% der Charttitel aus dem eigenen Land.
veröffentlicht am 06. Juni 2010
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Fernando Ferreira und Joel Waldfogel: Pop Internationalism. Has a Half Century of World Music Trade Displaced Local Culture? NBER Working Paper 15964, Mai 2010
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