Der chilenische Dichter und Schriftsteller setzte sich in seinen Werken gegen den Faschismus in Chile und Spanien ein. 1971 erhielt Neruda den Nobelpreis für Literatur. Sein Gedichtzyklus "Canto General" ("großer Gesang") wurde u.a. von Mikis Theodorakis vertont.
In den nächsten Jahren entstehen zahlreiche Kompositionen, darunter Lieder (nach Texten von Brecht, Friedrich Wolf, Johannes R. Becher, Walter Ulbricht und Volker Braun, Karl Mickel, Georg Maurer, Erich Fried, Erich Honecker und Heiner Müller, PabloNeruda und anderen),
Sie haben die Mauthausen-Ballade von Jakovos Kambanellis vertont, den „Canto General“ von PabloNeruda und den „Epitaphios“ von Ioannis Ritsos - Texte, in denen es um die Vernichtung der Juden geht, um den nordamerikanischen Imperialismus in Lateinamerika und die blutige Niederschlagung eines Arbeiterstreiks.
Dies habe sich erst 1980 geändert, als erstmals der "Canto General" aufgeführt werden durfte, ein Oratorium für zwei Solostimmen, gemischten Chor und Orchester, das auf dem gleichnamigen Gedichtzyklus des chilenischen Dichters PabloNeruda beruht.
Mikis wird als Volksheld gefeiert, er dirigiert seinen „Canto General“ nach PabloNeruda, ein großer Mann mit mächtiger Mähne, Musiker und Zuhörer umfassend „wie ein Adler“.
In seinem Duo NAHT bezieht sich Philipp Maintz auf den chilenischen Schriftsteller PabloNeruda, wenn er seinem Stück den Untertitel „ich erwarte von der Nacht keine Erklärungen“ gibt.
Musikalische Größen wie Dmitri Schostakowitsch, Leonard Bernstein und Harry Belafonte setzten sich damals für seine Freilassung ein, PabloNeruda übergab ihm eine Einladung nach Chile, Salvador Allende empfing ihn später höchstpersönlich.