Die Veranstaltungshalle in Manhattan, New York bietet etwa 1.500 Sitzplätze. Die Town Hall wurde vom Architekturbüro McKim, Mead & White für die "League for Political Education" entworfen und 1921 eröffnet.
Neben Vorträgen und Lesungen finden auch Konzerte in der Town Hall - die über eine sehr gute Akustik verfügt - statt. So stellten Charlie Parker und Dizzy Gillespie1945 in ihrem "Town Hall Concert" den Bebop erstmals einem größeren Publikum vor.
Unruhiger Neuerer von Hause aus, besetzt Mingus seine Gruppen immer wieder um, nähert sich mit seinen harmonischen wie rhythmischen Auflösungen immer mehr der Grenze zum freien Jazz, ohne sie freilich je zu überschreiten, sorgt zugleich jedoch neben dem musikalischen auch immer häufiger für außer-musikalisches Aufsehen: Nachdem schon 1962 ein Auftritt ohne Probe in der NewYorkerTownHall zum unflätigen Desaster inklusive Publikums-Beschimpfe geworden war, treten seine psychischen Unebenheiten immer deutlicher zutage, woraufhin sich Mingus Ende 1966 völlig zurückzieht und unter anderem mit kiloweise reingezogenen Tranquilizern versucht, seine Probleme in den Griff zu bekommen.
Er war noch ein junger Spund im intrigensatten Opernmanagement, als er in New York seine Jungtalente zusammentrommelte, um sie einem berühmten Dirigenten in der NewYorkerTownHall, einem Konzertsaal nahe dem Times Square, vorzuführen.