Der in Houston aufgewachsene Afroamerikaner nahm als „Big Floyd“ mehrere Rap- und Hip-Hop-Stücke auf. Floyd - der wegen Drogendelikten, Diebstahl, Hausfriedensbruch und bewaffnetem Raub mehrfach vorbestraft war - wurde am 25. Mai 2020 in Minneapolis bei einer gewaltsamen Festnahme durch den Polizisten Derek Chauvin brutal getötet. Anlass der Festnahme war die Vermutung, dass Floyd mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt hatte. Der Ausruf „I can’t breathe!“ des minutenlang von Chauvin am Boden fixierten Floyd vor seinem Tod wurde zu einem Slogan der Black Lives Matter-Bewegung. In der Folge kam es in den USA zu Ausschreitungen und Plünderungen mit mehreren Todesopfern. Im April 2021 wurde der Hauptangeklagte Chauvin zu einer Freiheitsstrafe von 22,5 Jahren verurteilt.
Black Lives Matter hat seinen Aktivismus niemals eingestellt, steht jedoch seit Ende Mai und der Tötung des Schwarzen GeorgeFloyd durch einen Polizisten in Minneapolis wieder vermehrt im öffentlichen Fokus.
Die Ereignisse der vergangenen Monate, die Ermordung von GeorgeFloyd, der Shutdown – all das hat dazu geführt, dass wir verstärkt über wichtige Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und soziale Ungerechtigkeit nachdenken.
Ende Mai 2020 schrieb Swift nach Äußerungen des amtierenden US-Präsidenten über Proteste gegen die Ermordung von GeorgeFloyd ("When the looting starts, the shooting starts"): "
In Folge der weltweiten Rassismus-Debatte nach dem Tod des Afroamerikaners GeorgeFloyd in den USA wird in vielen Kultur-Sparten Vergessenes und Verdrängtes wieder in den Kanon des kulturellen Gedächtnisses aufgenommen.
So spendeten BTS nach dem Tod von GeorgeFloyd eine Millionen Dollar an die Black Lives Matter Bewegung und bewegten ihres Fans dazu, innerhalb von 24 Stunden die gleiche Summe aufzubringen.
Heute vor einem Jahr: 24.4.2025 In Bremen startet die Jazzmesse "jazzahead". Erwartet werden 20.000 Besucher. Partnerländer sind in diesem Jahr Spanien, Frankreich und die Schweiz.