Um 1800 gab es in der weißen Bevölkerung der USA eine starke religiöse Erweckungsbewegung, die auf ihren Großveranstaltungen Kirchenlieder und umgetextete Volkslieder - "Sprituals" - sang. Seine eigentliche Bedeutung erhielt der Begriff durch die Negro Spirituals der aus Afrika verschleppten Sklaven. Auf eigenen Gottesdiensten wurden diese Lieder im Ruf-Antwort-Schema zwischen Prediger und Gemeinde gesungen und mit Händeklatschen und Fußstampfen begleitet. Die Texte der Negro Spirituals, die auch bei der Arbeit gesungen wurden, enthielten häufig als Bibelzitate verschlüsselte Botschaften. So war mit dem "gelobten Land" der Norden der USA gemeint. Auch im Ausruf "Go down Moses ... let my people go" ist der Wunsch nach dem Ende des Sklavendaseins zu hören.
Summertime" von George Gershwin: Sommerlied in Blue
Dessen Einflüsse - Blues, Spirituals, den Jazz - hat er schon als Jugendlicher aufgesogen, als er in der Tin Pan Alley das Songwriter-Handwerk lernte.
My Body Rock ’Long Fever
Dies war Joel Frederiksen mit einem anonymen Spiritual, das in New York in einer Sammlung von „Sklavenliedern“ veröffentlicht wurde.
Was der Sohn russisch-jüdischer Einwanderer mit "Volksoper" meinte, beschrieb er später so:
"Porgy and Bess ist eine Geschichte aus dem Volk, und die Musik, die die Leute darin machen, ist natürlich Volksmusik ... Weil ich die Musik ganz aus einem Guss haben wollte, komponierte ich meine eigenen Spirituals und Volkslieder. "
Andere prägende Formen aus der afroamerikanischen Musik waren Worksongs und andere rhythmische Arbeitslieder der Sklaven sowie Wiegenlieder und später die Spirituals (religiöse Gesänge) und der Blues (weltliche Tradition).
Ihr Alter verschweigt sie beharrlich; manche schätzen sie auf Mitte 70. Um 16 Uhr setzt sie sich ans Klavier und beginnt das Konzert mit einem Spiritual.