Klavierspielweise im Jazz, bei der die linke Hand abwechselnd Basstöne und Akkorde spielt, während die rechte Hand dazu improvisiert. Der Stride Piano-Stil entwickelte sich um 1910 in Harlem aus dem Ragtime und wurde Basis der Klaviertechniken des frühen Jazz und des Boogie Woogie. Bedeutendster Vertreter der Spielweise war Fats Waller.
Fast übergangslos entwickelten sich aus dem Rag-Piano nach 1910 Jelly Roll Mortons Stomp-Stil, James P. Johnsons Stride-Piano oder Pinetop Smiths Boogie-Woogie.
Der New Yorker Stadtteil Harlem wurde zum Mittelpunkt des sehr technischen, treibenden Solostils mit der Bezeichnung StridePiano (englisch stride: schnell und mit großen Schritten gehen).
Garner bevorzugt Oktaven und waghalsige Akkordpassagen, hält seinen Beat mit den gitarrenartigen Akkorden in der linken Hand eisern durch und unterbricht ihn allenfalls um eine Stride-Piano-Episode einzubringen.
21.5.1934 In Berlin wird die Internationale Hanns Eisler Gesellschaft ins Leben gerufen. Mit diversen Projekten wie z.B. den jährlichen EislerTagen und der historisch-kritisch ausgerichteten Hanns Eisler Gesamtausgabe setzt sich der Verein für die Erforschung und weitere Verbreitung des Werkes Hanns Eislers ein.