Klavierspielweise im Jazz, bei der die linke Hand abwechselnd Basstöne und Akkorde spielt, während die rechte Hand dazu improvisiert. Der Stride Piano-Stil entwickelte sich um 1910 in Harlem aus dem Ragtime und wurde Basis der Klaviertechniken des frühen Jazz und des Boogie Woogie. Bedeutendster Vertreter der Spielweise war Fats Waller.
Fast übergangslos entwickelten sich aus dem Rag-Piano nach 1910 Jelly Roll Mortons Stomp-Stil, James P. Johnsons Stride-Piano oder Pinetop Smiths Boogie-Woogie.
Der New Yorker Stadtteil Harlem wurde zum Mittelpunkt des sehr technischen, treibenden Solostils mit der Bezeichnung StridePiano (englisch stride: schnell und mit großen Schritten gehen).
Garner bevorzugt Oktaven und waghalsige Akkordpassagen, hält seinen Beat mit den gitarrenartigen Akkorden in der linken Hand eisern durch und unterbricht ihn allenfalls um eine Stride-Piano-Episode einzubringen.
Heute vor 90 Jahren: 8.7.1936 Henry Cowell tritt seine Gefängnisstrafe in San Quentin an. Er wurde aufgrund "homosexueller Handlungen" zur Höchststrafe von 15 Jahren verurteilt.
Heute vor 80 Jahren: 8.7.1946 * Stella Chiweshe (Mujumi, Mhondoro, (Brit.) Kronkolonie Südrhodesien)
8.7.2004 In Bremen treffen sich 360 Chöre aus 83 Nationen zur 3. Chor-Olympiade. Am größten Wettbewerb dieser Art nehmen 18.000 Sängerinnen und Sänger teil.