15.12.2018
Vor 75 Jahren gestorben
Thomas „Fats“ Waller – ein Gigant des Jazz
Ein unfehlbares Timing, die perfekte Koordination beider Hände, die Intensität seines Swings und sein Sinn fürs Melodische – sie machten ihn zu einem Giganten des Jazz der 1930er- und frühen 1940er-Jahre: Thomas „Fats“ Waller wurde zwar nur 39 Jahre alt, aber dem Jazz hinterließ er ein unschätzbares Erbe.
Die junge Dame war durch ihren Vater, einen Jazz-Fan und Stride-Pianisten, geprägt, hatte den Aufnahmen von FatsWaller und Earl Hines gut zugehört, Oscar Peterson bewundert, bei Jimmie Rowles studiert und die Berklee School besucht.
Seine Songs auf Italienisch und Englisch wandern zwischen Blues, Soul und Funk hin und her, mal hört man FatsWaller im Hintergrund tapsen, mal erinnern die Harmonien an Ramsey Lewis.
Über Nacht berühmt
Seinen Durchbruch als einen der ersten großen Organisten nach FatsWaller, Milt Buckner und Wild Bill Davis hatte der 1925 im pennsylvanischen Norristown geborene Smith 1956 als fast Unbekannter im New Yorker Café Bohemia, also in jenem Lokal, wo ein Jahr zuvor Cannonball Adderley über Nacht berühmt wurde.
Meisterhaft zum Ausdruck brachten ihn Anfang der zwanziger Jahre James P. Johnson und sein Protegé FatsWaller, ein talentierter Entertainer und Unterhalter, der einer seiner berühmtesten Vertreter wurde.
Er habe, sagt er in der Pressekonferenz, eine Auszeichnung aus den Händen von Barack Obama 2010 gern entgegengenommen, stellvertretend für andere, die sie viel früher verdient hätten, wie FatsWaller.
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