Konzert | Beitrag vom 11.11.2017
Rimskij-Korsakows Oper "Schneeflöckchen"
TuganSokhiev im Bolschoj Theater
Aufzeichnung aus Moskau
Ein Märchen mit Dorfbewohnern, Naturgottheiten und Waldgeistern, bunt wie ein Folklore-Bilderbogen: Rimskij-Korsakows Oper "Schneeflöckchen" spielt in einer imaginären Vergangenheit jenseits konkreter Zeiten - und kann gerade deswegen immer und überall verstanden werden.
Das tragische Schicksal des Grafen Egmont, der Geniestreich des jugendlichen Frédéric Chopin, interpretiert von dem ebenso jugendlichen Jan Lisiecki, und die Helden(selbst)verehrung des früh gereiften Richard Strauss - das sind die drei Facetten musikalischer Heldengeschichten, die TuganSokhiev, der Chefdirigent des DSO, mit seinem Orchester zum Abschluss der Spielzeit präsentiert.
Das eigentlich geplante Konzert mit dem Pianisten Emanuel Ax und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von TuganSokhiev werden wir später senden.
Es folgten Konzerte mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Petersburger Philharmonikern, der Sinfonia Varsovia unter Maxim Vengerov, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Sinfonieorchester Luzern, dem Verbier Festival Orchestra unter Neeme Järvi, dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter TuganSokhiev, dem BBC Symphony Orchestra unter Kirill Karabits und Jiri Belohlávek, u. a.
Über die 2. Symphonie von Alexander Skrjabin schrieb 1901 der Uraufführungsdirigent Anatoli Ljadow augenzwinkernd: "Der Teufel weiß, was das ist!
Heute vor 10 Jahren: 3.6.2016 Bei "Rock am Ring"-Festival werden 15 Besucher schwer, 56 weitere leicht verletzt. Zwei Konzertbesucher mussten wiederbelebt werden.