13.09.2011
Die Monroe Brothers Mitte der dreißiger Jahre (links: William Smith "Bill" Monroe, rechts: Charlie) (Bild: Wikimedia - Public Domain)
Banjo, Fiddle und Mandoline - der Sound des Bluegrass
Vor 100 Jahren wurde der amerikanische Musiker William Smith "Bill" Monroe geboren
Von Michael Kleff
Bluegrass hat jeder schon einmal gehört: Flinke Banjoläufe erklingen im Gangster-Klassiker "Bonnie und Clyde" ebenso wie in der Action-Komödie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" oder in der Mississippi-Odyssee "Oh Brother, Where Are Thou".
Noch vor ein paar Jahren war Bluegrass tatsächlich nichts anderes als Alt-Herren-Musik, doch die Sängerin und Gitarristin Lindsay Lou - mittlerweile Ende 20 - kommt bei dem Gedanken an Bluegrass und seinen Pionier BillMonroe regelrecht ins Schwärmen.
Unterwegs zu einem Auftritt in Nashvilles Grand Ole Opry-Show improvisierten sie den Song gleichsam "aus dem Stand" heraus, nachdem sie BillMonroes (1911-1996) KENTUCKY WALTZ (1946) im Radio gehört hatten, der mit der Verbindung von Country Music und Walzerrhythmus als Vorbild diente.
Eine ganze Reihe amtlicher Musiker, Bob Wills, Tex Williams, BillMonroe, nutzten Hollywood zur Karrierebeförderung, was in einer Zeit vor nennenswerten landesweiten TV-Shows, Magazinen, vor Internet, SMS und den meisten anderen heute gängigen Promotionkanälen ein Angebot war, das man nicht ablehnen konnte.
21.5.1934 In Berlin wird die Internationale Hanns Eisler Gesellschaft ins Leben gerufen. Mit diversen Projekten wie z.B. den jährlichen EislerTagen und der historisch-kritisch ausgerichteten Hanns Eisler Gesamtausgabe setzt sich der Verein für die Erforschung und weitere Verbreitung des Werkes Hanns Eislers ein.