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Der US-amerikanischeBluesmusiker wurde 1911 in Hazelhurst (Mississippi) geboren und wuchs nach dem Umzug seiner Mutter in Memphis und Umgebung auf. Als Jugendlicher lernte er in Robinsonville Charley Patton und Son House kennen und erlernte bei ihnen das Bottleneckspiel auf der Gitarre und den Bluesgesang. Siebzehnjährig heiratete er die zwei Jahre jüngere VirginiaTravis. Als seine Frau 1930 bei einer Totgeburt starb zog er zu seinem Vater nach Hazelhurst, wo er in nur einem Jahr seine Bluestechniken so verbesserte, dass Son House bei seiner Rückkehr nach Robinsonville nur feststellen konnte: "Er setzte sich einfach hin und fing an zu spielen, und als er fertig war, standen wir mit offenem Mund da."
Das Leben auf der Strasse hatte allerdings ein tragisches Ende: Johnson trank in Greenwood (Mississippi) vergifteten Wiskey in einem Rasthaus, wo er ein Verhältnis mit der Frau des Besitzers gehabt haben soll. An den Folgen starb er im August 1938. Johnsons kurzes Leben - er wurde nur 27 Jahre alt und gehört damit zum Klub 27 - und sein überragendes Gitarrenspiel führte schon bald zur Legendenbildung: Eine weitverbreitete besagt, dass Johnson an einer Wegkreuzung im Mississippi-Delta einen Pakt mit dem Teufel geschlossen habe. Dieser Pakt und die Suche nach dem angeblich verschollenen dreißigsten Song Johnsons sind Thema des Spielfilmes "Crossroads Blues" (Musik: Ry Cooder, deutscher Filmtitel "Crossroads – Pakt mit dem Teufel")
Dort wurde vor ziemlich genau 80 Jahren der Bluesmusiker RobertJohnson geboren, der während seines kurzen Lebens 29 Lieder aufgenommen hat, die die Musik des 20. Jahrhunderts entscheidend verändert haben.
Auch hier war wieder eine Platte entscheidend, nachdem ich immer nur andere über diese Musik reden gehört habe, etwa über RobertJohnson und die ganzen, mit dem Blues verbundenen Mythen, die gerade wir Europäer so lieben.