Fénelon,Fania
Die französische Chansonsängerin Fania Goldstein studierte am Conservatoire de Paris bei Germaine Martinelli. Als Jüdin und als Unterstützerin der Résistance wurde sie im Mai 1943 von der Gestapo verhaftet und in das KZ Auschwitz -Birkenau deportiert. Dort arrangierte sie das Repertoire für das auf Befehl der Lager-SS formierte "Mädchenorchester ". Die Erlebnisse dieser Zeit verarbeitete sie in ihrem Roman "Das Mädchenorchester in Auschwitz ". Nach ihrer Befreiung aus dem KZ Bergen-Belsen wurde Fénelon in Paris als Chansonsängerin bekannt. 1966 siedelte sie mit ihrem Lebensgefährten, dem Sänger Aubrey W. Pankey nach Ostberlin über. Nach dem Tod Aubrey Pankeys 1971 kehrte Fénelon nach Paris zurück.
Zeittafel (2)
Kontext Auschwitz | Chansonnier | Frankreich | Frau (Kategorie) | KZ Bergen-Belsen | Mädchenorchester | Mädchenorchester von Auschwitz | Ost-Berlin | Paris | Pariser Konservatorium | Repertoire | Sänger | Kategorie "Fénelon,Fania" Übergeordnete Kategorien (3): Chansonnier | Frau (Kategorie) | Mädchenorchester von Auschwitz |
Video VIDEO Web-Artikel (3) Portrait der Cellistin von Auschwitz (2) Die Tageszeitung Fania Fénelon , mit der sie im Orchester war, schrieb Beethovens Pathétique-Sonate aus dem Gedächtnis auf, arrangierte sie als Streichquartett - "und wir spielten das Stück zu unserem eigenen Vergnügen",
Spielen, um nicht den Verstand zu verlieren (2) Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.02.2003 Unter dem Titel "Playing for Time" setzte er die Erinnerungen der französisch-jüdischen Widerstandskämpferin Fania Fénelon in Szene, die 1943 von der Gestapo verhaftet und im Januar 1944 der "Lagerkapelle" als Sängerin und Orchestriererin zugeordnet worden war.
Und die Hand wird zur Faust (1) www.deutschlandfunkkultur.de 01.05.2021 Rütten & Loening Verlag, Berlin 1985
Fania Fénelon : „Das Mädchenorchester in Auschwitz“.
Stand: 08.07.2026, letzte Änderung: 05.06.2023 Artikel drucken
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