Wie es nach den 50ern weiterging
Nachdem die GibsonLesPaul 1952 und die Fender Stratocaster 1954 auf dem Markt waren, tat sich nichts Revolutionäres mehr auf dem Sektor der elektrischen Gitarre.
Bonamassa ist ein Geek, einst besaß er über 600 Gitarren, hat aber viele verkauft, um wirklich nur allerbeste Ware horten zu können: Er besitzt mehrere GibsonLesPauls der Jahrgänge 1952-61, darunter gleich mehrere Exemplare des kultisch verehrten Jahrgangs 1959.
Dann spezialisierte er sich darauf, Bücher über Gitarren zu veröffentlichen - über Fender, GibsonLesPaul, Rickenbacker, über die teuersten Gitarren der Welt.
dpa / Oliver Berg)Ein Mann spielt auf einer elektrischen Gitarre, einer GibsonLesPaul (dpa / Oliver Berg)
Für Peter Weihe, Professor im Popkurs der Hamburger Musikhochschule, ist die von Les Paul entwickelte Mehrspur-Aufnahmetechnik so etwas wie die Geschäftsgrundlage seiner Arbeit als Studiomusiker.
Dies ist natürlich eine Liveversion, inzwischen ist er sowieso vor allem live so zuverlässig umwerfend: Wenn er mit seinen seit-40-Jahren-Kumpels von Crazy Horse zusammen spielt, mit seiner alten, schwarz angestrichenen und immer wieder reparierten GibsonLesPaul, die nur sieben Jahre jünger ist als er selbst.
Die Frage, ob es in der Welt der Gitarristen nicht tatsächlich zwei Religionen gibt - die GibsonLesPaul - und die Fender Stratocaster-Spieler - mit ihm kann man sie tatsächlich diskutieren.
Vor vielen Jahren sagte ein Gitarrist zu mir: schau mal, ich habe eine GibsonLesPaul und einen Marshall Verstärker, warum klinge ich einfach nicht wie Eric Clapton?
Von Thomas Steinfeld
In Nashville, im amerikanischen Bundesstaat Tennessee, wurde gerade eine elektrische Gitarre verkauft, die nie einem prominenten Musiker gehört hat und trotzdem sehr teuer ist: eine GibsonLesPaul aus dem Jahr 1958 in der Farbe "Cherry Sunburst",
20. Februar 2018, 18:36 Uhr
Musikinstrumente
E-Gitarren-Kulthersteller Gibson bangt um seine Existenz
GibsonLesPaul aus dem Jahr 1959 von Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards.
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