Jazzer ChristianScott
Zustechen wie eine Biene
Der Trompeter ChristianScott aus New Orleans hat Wut auf die politische Ignoranz in seiner Heimat und bringt sie in seinem Jazz zum Ausdruck.
Trompeter ChristianScott: Den Heuchlern in die Fresse blasen
Von Jonathan Fischer
Boxer statt Bildungsbürger: Der US-Trompeter ChristianScott liebt raue Töne, nicht nur in der Musik.
Die Wut kam mit „Katrina“
Der Trompeter ChristianScott über seine Heimatstadt New Qrleans und warum Politik für den Jazz so wichtig ist wie virtuose Technik
Der 26-jährige Trompeter ChristianScott gilt als einer der besten jungen Jazzmusiker, weil er technische und musikalische Grenzen verschiebt.
Zum Beispiel der druckvolle Auftritt von ChristianScott (Trompete) und seiner jungen Band aus New Orleans, der seinen letzten Song dem 12-jährigen schwarzen Jungen aus Ohio widmet, der von Polizisten erschossen wird, weil er mit einer Spielzeugpistole herumfuchtelt.
Da wäre neben Washington und Akinmusire etwa auch die Gruppe junger Wilder anzuführen, die der Trompeter ChristianScott im Süden um sich geschart hatte, bevor er in Boston in die Vermarktungs-Maschinerie geriet.
7.6.1937 Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Federasie van Afrikaanse Kultuurvereniginge (Föderation der Afrikaansen Kulturverbände, kurz FAK) in Bloemfontein wird das erste Exemplar der Volksmusikanthologie "F.A.K-volksangbundel vir Suid-Afrika" dem Vorsitzenden Nicolaas Johannes van der Merwe symbolisch überreicht. Unter den 314 enthaltenen Musikwerken befindet sich "Die Stem van Suid-Afrika".